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Linux - Minihilfe Cheat Sheet by

Linux - kleine Hilfen für die tägliche Arbeit
linux     debian

Identitäts und Berech­tig­ung­swe­chsel

su
Root werden und im Verzei­chnis bleiben
su -
Root werden +Ausfü­hrung der Login Scripte für root -> Wechsel ins Home Verzei­chnis
sudo -i
Root werden ohne Passwo­rte­ingabe (nur das eigene Passwort erford­erlich)

Pakete verwalten

aptitude
graphi­sches Consolen Tool zur Paketv­erw­altung
sudo dpkg -i <fi­len­ame>
Händische Instal­lation einzelner Paketer
sudo debi <fi­len­ame>
Händische Instal­lation einzelner Pakete wobei die Abhäng­igk­eiten aufgelöst werden (falls möglich)
apt-rd­epends <pa­ket­nam­e>
Gibt den Baum der Abhäng­igk­eiten des Paketes aus (auch indirekte)
pacman -S packetname
Arch Linux - Instal­liert ein Paket
pacman -R packetname
Arch Linux - Deinst­alliert ein Paket
Alle Befehle sind im Terminal zu nutzen

Werkzeuge

vi
Standa­rde­ditor der überall verfügbar sein sollte
nano
In vielen Systemen ein am Anfang instal­lierte, einfach zu bedien­ender Editor

Recovery System

Wenn z.B. durch eine Aktual­isi­erung der Master Boot Record (MBR) zerstört wurde aber der Rest des Systems noch korrekt laufen müsste, dann kann man wie folgt versuchen den MBR wieder herzus­tellen.

1. Ein Live System auf CD besorgen: z.B. SystemRescueCd oder Knoppix
2. Computer von der LiveCD booten
3. Linux Hauptp­art­ition ermitteln über:
fdisk -l
4. /mnt/r­escue als Verzei­chnis erstellen mit
mkdir /mnt/r­escue
5. Einhängen der Linux Partition unter /mnt/r­escue mit
mount -t ext3 -o rw /dev/hda2 /mnt/r­escue
6. Das Systemroot Verzei­chnis auf /mnt/r­escue festlegen mit
chroot /mnt/r­escue
7. Bootloader wieder­her­stellen
entweder für GRUB mit
grub-­install /dev/hda
oder für LILO mit
/sbin­/lilo
8. Linux über exit beenden, Live CD entfernen und neu booten
Evtl. muss bei versch­lüs­selten Partit­ionen ein anderes Vorgehen gewählt werden

Hilfen zur Konfig­uration des Systems

loadkeys de
Stellt deutsches Tastat­url­ayout ein
fdisk, cfdisk
Manuelles Partit­ion­ieren von Datent­rägern wie Festpl­atten etc.
gparted
Graphi­sches Tool zur manuellen Partio­nierung von Datent­rägern
wifi-menu
Einrichten der Drathlos Netzwerke
chroot, arch-c­hroot
Festlegen einer neue Systemroot mit gleich­zei­tigen Wechsel in diese
genfstab
Generi­erung der fstab Datei
mount /dev/sdaX /mnt/boot
Mounten von Partit­ionen unter einen Einhän­gepunkt
swapon /dev/sdaX
Aktivi­erung der Benutzung der Swap Partition
Häufig sind Konfig­ura­tio­nsb­efehle System­abh­ängig - in dem Fall versuche ich die versch­iedenen Namen per Kommata getrennt anzugeben.

Arch Linux instal­lieren

Download ISO Image und Live System booten
Die Instal­lation wird vom Live System aus durchg­eführt
loadkeys de
Deutsches Tastat­url­ayout einstellen
cfdisk oder fdisk
System Partit­ion­ierung durchf­ühren (2 Partionen eine Swap und eine Linux reichen)
mkfs.ext4 /dev/sda1
ext4 Filesystem auf sda1 für das Linuxs­ystem anlegen
mkswap /dev/sda2
Swap Filesystem auf sda2 erzeugen
swapon /dev/sda2
Aktivi­erung der Benutzung der Swap Partition
mount /dev/sda1 /mnt
Mounten des Linuxg­run­dsy­stems (zumindest des Platzes wo es hin soll)
wifi-menu
Einrichten des WLAN Zuganges
pacstrap /mnt base base-devel
Basis Pakete im Linuxs­ystem instal­lieren
genfstab /mnt >> /mnt/e­tc/­fstab
FSTAB File erzeugen
arch-c­hroot /mnt
/mnt als Systemroot festlegen und rein wechseln
passwd
Neues Passwort für aktuellen Nutzer (root) festlegen
pacman -S grub os-prober
Grub Pakete instal­lieren
mkdir /boot/grub
optional - ist notwendig wenn grub config fehlsc­hlägt mit grub.c­fg.new is no such file
grub-m­kconfig -o /boot/­gru­b/g­rub.cfg
Grub Konfig­ura­tio­nsdatei erzeugen
grub-i­nstall dev/sda
Instal­lation des Bootlo­aders in den MBR
exit
Verlassen der chroot
reboot
System neu starten
Die Angaben beruhen auf folgender, sehr guter Anleitung:
https:­//w­ww.y­ou­tub­e.c­om/­wat­ch?­v=u­aEB­a2Nn3uE

Bekannte Distri­but­ionen

Antergos auf arch linux basierend aber für Einsteiger geeignet und wird scheinbar aktuell gehalten
Ubuntu weiterhin für Einsteiger geeignet aber etwas lieblos - vieles bleibt gleich und wird scheinbar nicht weiter entwickelt
Debian alt aber stabil - nix für neue Hardware
Arch Linux puristisch aber sehr gut zum Verstehen lernen und top aktuell und super indivi­duell (kein graphi­scher Installer - brauchst Du den nimm Antergos)
Slackware - die Original Distri­bution aus 1993 hat erstau­nlich lange durchg­eha­lten. Damals waren es um die 20 Disketten, keine Ahnung wie es heute distri­butiert wird, ob es noch aktuell ist, ob es weiter gepflegt wird und überhaupt. Aber da wir dieser Distri­bution verdanken, dass es je andere Distri­but­ionen gab bzw. diese je entstehen konnten hier auf jeden Fall mit aufgef­ührt.
Zu den Einsch­ätz­ungen hat mich folgendes Video inspiriert und teils sind auch meine eigenen Erfahr­ungen mit drin:
https:­//w­ww.y­ou­tub­e.c­om/­wat­ch?­v=p­Lc1­kcLd2rA

GraalVM instal­lieren

Zunächst wird mal im distri­but­ion­sei­genen Installer geschaut ob ein Paket verfügbar ist. Falls ja, dann wird das genommen!
Bei Antergos war GraalVM nur über AUR (eine von der Community gepflegten Pakets­amm­lung) verfügbar. Daher habe ich das Paket graal-bin von dort instal­liert

Das Home Verzei­chnis von GraalVM wurde dabei unter /usr/l­ib/­jvm­/ja­va-­8-g­raal/ erstellt.

Jetzt muss das Subdir­ectory bin noch im Path bekannt gegeben werden. Dazu einfach die ~/.profile wie folgt editieren:

export GRAALV­M_H­OME­=/u­sr/­lib­/jv­m/j­ava­-8-­graal
export PATH=$­GRA­ALV­M_H­OME­/bi­n:$­PATH

Da meist die normale JAVA Instal­lation für LibreO­ffice oder andere Paketa­bhä­ngi­gkeiten noch erhalten bleiben muss, habe ich GRAALVM an den Anfang des Path gesetzt.
Das Beispiel steht dafür wie generell Programme instal­liert werden sollten.

Angular 6 instal­lieren

# siehe
# https:­//g­ith­ub.c­om­/an­gul­ar/­ang­ula­r-c­li/­iss­ues­/6848
sudo npm install -g --unsa­fe-perm --verbose @angul­ar/cli
Auspro­biert auf antergos linux

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